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Der TagSperrungen erwartet: Bahn prüft 130.000 Betonschwellen
22.11.2022, 17:44 Uhr
Im Juni verunglückt ein Zug bei Garmisch-Partenkirchen schwer, fünf Menschen sterben. Als mögliche Ursache waren Betonschwellen in den Blick geraten. Die Deutsche Bahn untersucht darum weitere 130.000 Betonschwellen. "Leider werden sich dadurch mutmaßlich weitere Einschränkungen nicht vermeiden lassen", erklärt das Staatsunternehmen. Bis betroffene Schwellen ausgetauscht seien, könne es Langsam-Fahrstellen und auch Streckensperrungen geben. Die Bahn hatte nach dem Zugunglück 200.000 Schwellen einer Bauart untersucht und danach mit dem Austausch von 137.000 begonnen. Dies hatte bereits für Zugverspätungen und -ausfälle gesorgt.