Der TagStar-Moderator Jimmy Kimmel sichert sich gegen Trump ab
Der Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel und US-Präsident Donald Trump tragen seit dem Aus von Stephen Colberts "The Late Show" Mitte Juli einen öffentlichen Streit miteinander aus. Erst vergangene Woche hatte Donald Trump in einer Fragerunde mit Journalisten gegen den Late-Night-Host und seine Kollegen ausgeholt. Danach gefragt, ob nach der Absetzung von Stephen Colberts "Late Show" nun auch weitere Unterhaltungssendungen folgen würden, erklärte Trump, solche Sendungen hätten "schon lange nicht mehr funktioniert" und attestierte Colbert und Kimmel sowie Jimmy Fallon mangelndes Talent. Trump hatte verkündet: "Sie sind als Nächstes dran. Sie werden gehen. Ich habe gehört, dass sie gehen werden. Ich weiß es nicht, aber ich kann es mir vorstellen." Beide Comedians hatten sich nach der Ankündigung von Colberts Absetzung hinter ihn gestellt.
Nun hat Kimmel einen Notfallplan in der Hinterhand. In der neuen Folge des "Sarah Silverman Podcast" spricht der der 57-jährige US-Talkshow-Host über die politische Lage unter Trump und enthüllt dabei seine neue Registrierung. "Viele Leute, die ich kenne, überlegen, wo sie noch eine Staatsbürgerschaft bekommen können", sagt Gastgeberin Sarah Silverman. Darauf Kimmel: "Ich habe die italienische Staatsbürgerschaft bekommen. Ich habe sie wirklich." Über Trumps Präsidentschaft äußert Kimmel sich deutlich: "So schlimm, wie man dachte, dass es wird - es ist so viel schlimmer. Es ist einfach unglaublich. Ich glaube sogar, schlimmer, als er selbst es gern hätte." Silverman ergänzte, sie hoffe, dass die Amtszeit am Ende die Menschen wieder zusammenbringen werde. Kimmel fügte hinzu: "Seine Meinung zu ändern, ist so schwer. Einzugestehen, dass man falsch lag, ist noch schwerer - und so selten."