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Der TagStephen King hat genug von der Plattform X

15.11.2024, 11:00 Uhr
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Lebt den Horror lieber in seiner Fantasie aus als im echten Leben bei X: Autor Stephen King. (Foto: picture alliance / Chris Pizzello/Invision/AP)

Der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck, der sich an diesem Wochenende zum Kanzlerkandidaten seiner Partei küren lassen will, erklärte vor wenigen Tagen seine Rückkehr zu X. Und zwar mit dem Gedanken, um das Feld dort nicht den Verschwörungserzählern und Rechtsextremen zu überlassen. Doch seit Tech-Milliardär Elon Musk das Netzwerk, das für viele immer noch "Twitter" heißt, gekauft hat, hat sich dort vieles zum Schlechten verändert. Der Wahlsieg Donald Trumps hat das Klima dort nicht verbessert und so kehrt gerade ein Prominenter nach dem anderen dem Netzwerk den Rücken. Zuletzt gab es Gerüchte, dass Musk den bekannten Autor Stephen King von dort verbannen will. Dem kommt King, dessen Horror-Bücher wie "ES" und "Shining" Fans auf der ganzen Welt haben, nun zuvor und schmeißt bei X hin. "Ich verlasse Twitter. Ich habe versucht zu bleiben, aber die Atmosphäre ist einfach zu toxisch geworden", begründete King in einem letzten Post seine Entscheidung. Wer möchte, könne ihm fortan beim sozialen Netzwerk Threads folgen, das zum Meta-Konzern von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gehört.

Etwas amüsant an der Geschichte: Zuvor hatten verschiedene Medien, wie "The Independent" darüber berichtet, dass King von der Plattform verbannt worden sei, nachdem er Musk als "Trumps First Lady" bezeichnet habe. Auch dazu äußerte sich der Autor vor zwei Tagen: "Ich sehe, es geht das Gerücht um, ich hätte den Musk-Mann Trumps neue First Lady genannt. Das habe ich nicht, aber nur, weil ich nicht daran gedacht habe. Es geht auch das Gerücht rum, Muskie hätte mich von Twitter geworfen. Und trotzdem bin ich hier." King hat also quasi nichts dagegen und ist nur selber noch nicht auf die Idee gekommen ...

Quelle: ntv.de