Der TagStiftungs-Mitarbeiter schließt 300 Verträge ab und verkauft Handys - 900.000 Euro Schaden

Als "Inbegriff der Untreue" bezeichnete eine Berliner Richterin das Vorgehen eines 33-jährigen Mannes. Im Namen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hatte er Handyverträge in einem Gesamtwert von über 900.000 Euro abgeschlossen und die rund 300 zugehörigen Handys weiterverkauft. Insgesamt habe der Angeklagte mit dem Verkauf der Geräte rund 160.000 Euro verdient. Für seine kriminellen Machenschaften ist der Mann heute zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden - eine "Bewährungschance", wie die Richterin sagte, weil der Mann sich reumütig zeigte. Zu Beginn der Verhandlung gestand er alle Anklagepunkte ein und entschuldigte sich. Er erklärte sich zudem bereit, monatlich 500 Euro an die Stiftung zurückzuzahlen. Außerdem gab er ein notarielles Schuldbekenntnis über rund 500.000 Euro ab. Außerdem muss der 33-Jährige innerhalb eines Jahres 100 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten.