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Der TagStrafzinsen? - Versicherung bunkert Millionen lieber im Tresor
16.03.2016, 18:29 Uhr
Als eine Folge aus der EZB-Politik hat Versicherungsriese Munich Re damit begonnen, Bargeld in zweistelliger Millionenhöhe im eigenen Haus zu lagern. Vorstandschef Nikolaus von Bomhard will testen, ob sich dadurch Kosten einsparen lassen. Und nicht nur das: Im Tresor der Munich Re lagert auch Gold. Die EZB verlangt für Geld, das Banken über Nacht bei ihr parken, inzwischen einen Strafzins von 0,4 Prozent. Mit den Strafzinsen wollen die Währungshüter die Banken dazu zwingen, überschüssiges Geld als Kredite an Unternehmen und Verbraucher auszugeben, statt es zu bunkern. So soll die Wirtschaft wieder in Schwung kommen.
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