Der TagStromausfall unterbricht Prozess gegen mutmaßliche Linksextreme
Ein Stromausfall hat den Prozess gegen sieben mutmaßliche Linksextremisten am Oberlandesgericht Dresden vorübergehend unterbrochen. Die vier in U-Haft befindlichen Beschuldigten wurden wieder aus dem Saal geführt. Nach einer knappen Stunde ging das Licht wieder an. Die Verhandlung soll um 13 Uhr weitergehen. Zu Beginn des zweiten Prozesstages hatte der Vorsitzende Richter Joachim Kubista alle Anträge der Verteidigung auf Aussetzung des Verfahrens abgelehnt. Die Verteidiger hatten unter anderem eine fehlende Akteneinsicht moniert.
In dem Verfahren müssen sich sechs Beschuldigte wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verantworten, einer als Unterstützer. Zudem sind weitere Straftaten wie gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung und in zwei Fällen auch versuchter Mord angeklagt. Den Angeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum von 2018 bis 2023 gezielt Angriffe auf Personen aus der rechten Szene verübt zu haben.