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Der TagSturzbetrunkene Russen müssen künftig nicht ins Krankenhaus

22.12.2020, 18:04 Uhr
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Mehr als eine Million Russen werden jedes Jahr betrunken an öffentlichen Orten aufgegriffen. (Foto: imago stock&people)

2018 waren in Russland mehr als eine Million Betrunkene an öffentlichen Orten aufgegriffen worden, 180.000 von ihnen waren nicht mehr in der Lage, sich allein zu bewegen. Früher mussten Polizisten die Sturzbetrunkenen in Krankenhäuser bringen. Damit ist jetzt Schluss. Künftig können stark alkoholisierte Menschen auch in staatlich finanzierte Ausnüchterungszellen gebracht werden. Das hat das Parlament in Moskau pünktlich zum Neujahrsfest entschieden.

  • Mit dem neuen Gesetz können die Regionen nun offiziell Einrichtungen eröffnen für Menschen, die mit zu viel Alkohol an öffentlichen Orten aufgegriffen werden.

  • Zwar gebe es bereits in einigen Regionen solche Ausschlafstätten. Diese waren der Staatsduma zufolge aber gesetzlich nicht geregelt gewesen. Die Betroffenen werden für ihren Aufenthalt in den Ausnüchterungsstationen zur Kasse gebeten.

  • In der Wodka-Großmacht Russland sterben nach offiziellen Angaben jedes Jahr bis zu 12.000 Betrunkene, weil sie etwa im Winter draußen im berauschten Zustand erfrieren. Zudem steige die Zahl der Straftaten nach Alkoholkonsum.

Quelle: ntv.de