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Der TagSüdafrika: Elefant trampelt Tourist zu Tode

09.07.2024, 12:27 Uhr
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Wunderschön anzusehen, aber am besten mit Mindestabstand. (Foto: picture alliance / blickwinkel/F. Stober)

Wildtiere sind schön anzusehen, aber können auch sehr gefährlich werden. Wie schnell sie sich vom schönen Fotomotiv zu einem tödlichen Angreifer wandeln können, musste ein spanischer Tourist in Südafrika nun erfahren. Der 43-Jährige wurde von einem Elefanten zu Tode getrampelt. Der Mann war im Pilanesberg-Nationalpark nordwestlich von Johannesburg mit dem Auto unterwegs und entdeckte eine Gruppe Elefanten. Der Tourist stieg aus dem Auto aus, in dem auch seine Verlobte und zwei weitere Frauen saßen, um näher an die Tiere heranzugehen und sie zu fotografieren. Wie die Polizei und die Nationalpark-Behörde mitteilen, sei die Leitkuh der Herde, zu der auch ein Elefantenbaby gehörte, "unruhig" geworden. Einer der Elefanten preschte auf den Mann zu und trampelte ihn zu Tode. "Viele Touristen sind sich der Gefahr nicht bewusst und wissen nicht, wie gefährlich diese Tiere sein können", sagt Pieter Nel von der Nationalpark- und Tourismusbehörde in der Provinz Nordwest. Es sei "normal", dass Elefanten "ihre Jungen verteidigen". Seine Partnerin und die anderen beiden Frauen konnten wohl nur hilflos zusehen, wie der Mann von dem Tier attackiert wurde. Die Frauen, die alle aus Johannesburg stammen, blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.

Quelle: ntv.de