Der Tag

Der Tag Südkorea führt Zivildienst ein

In Deutschland sind verpflichtender Wehr- und Zivildienst seit Jahren Geschichte, in Südkorea hat die Regierung nun eine Alternative zum Dienst an der Waffe eingeführt. Doch dagegen regt sich Protest.

  • Südkoreaner, die aus religiösen oder anderen persönlichen Überzeugungen den Pflichtwehrdienst verweigern, können von Beginn des nächsten Jahres an einen dreijährigen Dienst in einer Justizvollzugsanstalt antreten, teilt das Verteidigungsministerium mit. Der Zivildienst wird damit bei Weitem länger als der Militärdienst sein, der in Südkorea je nach Waffengattung 21 bis 24 Monate dauert. Südkoreas Parlament hatte am Freitag das Gesetz verabschiedet.
  • In fast jedem Jahr wurden bisher Hunderte Wehrdienstverweigerer zu Haftstrafen verurteilt, die 18 Monate lang oder länger sein konnten. Die meisten Betroffenen waren oder sind Mitglieder der christlichen Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas.

Quelle: ntv.de

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