Der TagSuppe, Brei, Kleber auf Kunstwerke - Museen erschüttert über Klimaaktivisten

Kartoffelbrei, Tomatensuppe, Kleber - bekannte Kunstwerke mussten zuletzt einiges aushalten oder besser für den Kampf gegen den Klimawandel herhalten. Die Protestaktionen von Klimaaktivistinnen und -aktivisten führen zu kontroversen Debatten, ob es okay ist, ein Gemälde mit Suppe zu bewerfen, wenn es doch hinter Panzerglas geschützt ist. Museen und Kultureinrichtungen sind alles andere als begeistert von dieser Protestform. "Die dafür verantwortlichen Aktivisten unterschätzen die Fragilität dieser unersetzlichen Arbeiten, die es als Weltkulturerbe zu bewahren gilt", heißt es in einer Erklärung des Icom Deutschland, dem deutschen Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats. Museen seien Orte, an denen Menschen unterschiedlichster Hintergründe in einen Dialog treten könnten und die gesellschaftliche Diskurse ermöglichten, betonen Museumsdirektorinnen und -direktoren von rund 90 Häusern. Es sollte hier Erwähnung finden: Keines der Kunstwerke wurde bei den bisherigen Attacken beschädigt.