Der TagTausende Migranten steuern in Karawane auf USA zu

Mehrere Tausend Menschen haben sich im Süden Mexikos zu einer Karawane zusammengeschlossen, um nach Norden Richtung USA zu laufen. Die Polizei zählte rund 5000 Menschen vor allem aus Honduras, Venezuela, Haiti, Kuba, El Salvador und Guatemala, wie örtliche Medien berichteten. Darunter seien viele Frauen mit Kleinkindern. Sie machten sich von Tapachula im Bundesstaat Chiapas aus auf den Weg. Die Stadt liegt unweit der Grenze zu Guatemala.
An der Spitze des Zuges trugen Teilnehmer ein weißes Kreuz und ein Transparent, auf dem sie humanitäre Visa forderten. Sie beklagten, dass die Bearbeitung ihrer Anträge in Tapachula Monate dauere und sie nicht arbeiten dürften. Irineo Mújica von der Organisatio Pueblo Sin Fronteras (Volk ohne Grenzen) kritisierte laut Medienberichten, es sei seitens der mexikanischen Regierung unverantwortlich, die Menschen in Tapachula festhalten zu wollen. Viele Migranten lebten auf der Straße.