Der TagTief "Charly" bringt kräftige Schneefälle - erhöhte Glätte zu erwarten
An der Warmfront von Tief "Charly" hat sich diagonal über der Mitte Deutschlands eine Luftmassengrenze gebildet, in deren Umfeld heute teils kräftige Schneefälle und regional erhöhte Glätte zu erwarten sind. Mit der nachfolgenden Kaltfront gelangt die kältere Luft im Tagesverlauf immer weiter nach Süden und Südosten und erreicht in der kommenden Nacht auch die Alpen. Dahinter steigt der Luftdruck an und am Wochenende setzt sich dann von Westen her vermehrt Hoch "Beate" durch und sorgt für deutliche Wetterberuhigung.
Heute gibt es über der breiten Mitte von Südwest nach Nordost länger anhaltende Niederschläge. Von NRW über Südniedersachsen und später über das nördliche Sachsen-Anhalt bis zur Uckermark ist mit teils längeren und kräftigen Schneefällen zu rechnen, stellenweise ist auch gefrierender Regen möglich. Südlich davon fällt zunächst Regen, der am Nachmittag auch dort mit der südostwärts vorankommenden Kaltfront zunehmend in Schnee übergeht, dabei aber an Intensität und Flächigkeit nachlässt.
Im äußersten Norden und bis zum Abend auch noch ganz im Südosten bleibt es weitgehend trocken und teils aufgelockert. Die Höchstwerte von 1 bis 12, bei längerem Schneefall kaum über 0 Grad werden meist schon am Vormittag erreicht, bevor es auch in der Südosthälfte kälter wird. In der Südhälfte weht zunächst auf den Bergen in Böen noch stürmischer Wind aus vorwiegend Süd bis Südwest. Mit Kaltfrontpassage wird es dann vorübergehend verbreitet stürmisch, wobei der Wind auf West bis Nordwest dreht.