Der TagTrauerzug für toten Polizisten in Dresden - Weltkriegsbombe stört Gedenken nur kurz
Kränze, Rosen und bewegte Worte: Sachsen hat gemeinsam mit der Familie des vor drei Wochen bei einem Einsatz getöteten Polizisten Abschied von Maximilian Stoppa genommen. Mehr als 1000 Kollegen und uniformierte Beamte der Sächsischen und Brandenburger sowie der Bundespolizei und Kameraden der Feuerwehr erinnerten mit einem Trauermarsch an den 32-Jährigen und nahmen bei einer Trauerfeier Abschied.
Parallel zum Trauermarsch wurde bei Abrissarbeiten an der eingestürzten Carolabrücke eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Streckenführung wurde deshalb geändert. Wenig später gab es Entwarnung: Der Sprengkörper habe keinen Zünder mehr und könne deshalb abtransportiert werden, teilte die Polizeidirektion Dresden mit.
Der Oberkommissar war am 7. Januar in Lauchhammer in Brandenburg bei der Fahndung nach mutmaßlichen Autodieben ums Leben gekommen. Als er und seine Kollegen zwei verdächtige Fahrzeuge anhalten wollten, wurde Stoppa angefahren. Sein Tod "hat schmerzhaft vor Augen geführt, welcher unkalkulierbaren Gefahr" Polizisten ausgesetzt seien, sagte Sachsens sichtlich bewegter CDU-Innenminister Armin Schuster.