Der Tag

Der TagTrockene Luft und Sonne steigern Waldbrandgefahr

23.05.2018, 06:17 Uhr
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In den kommenden Tag bleibt es warm und trocken. Die Waldbrandgefahr ist dabei vor allem im Norden und Osten nicht zu unterschätzen. (Foto: picture alliance / Patrick Pleul)

Vor allem die Südwesthälfte hat gestern zum Teil ziemlich heftige Schauer und Gewitter abbekommen. Am Großen Feldberg im Taunus fielen binnen eineinhalb Stunden 54 Liter Regen pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Köln sind 72 Liter pro Quadratmeter im ganzen Mai normal. Und auch heute sind mitunter wieder schwere Gewitter mit Unwettergefahr möglich. Das betrifft im Tagesverlauf die Regionen von der Mitte bis in den Süden unseres Landes.

Besser sieht es in Richtung Norden aus. Denn hier überwiegt der Hochdruckeinfluss mit trockener Luft und viel Sonne. Allerdings ist die Waldbrandgefahr im Norden und Osten nach wie vor hoch bis sehr hoch.

Die Temperaturen liegen weiterhin oft im sommerlichen Bereich zwischen 23 und 27 Grad, wobei es an Rhein und Ruhr am wärmsten wird. Weniger warm geht es an der Ostsee sowie im Bereich Alpen und Breisgau bei 20 bis 22 Grad durch den Tag.

Die weiteren Aussichten: die erste große Hitzewelle des Jahres könnte auf uns zurollen. Bereits am Wochenende werden die Gewittergüsse insgesamt weniger und die Temperaturen klettern am Samstag auf 24 bis 30 Grad. Der Sonntag bringt uns dann verbreitet 26 bis 31 Grad, stellenweise vielleicht sogar mehr. Und in der nächsten Woche sind - je nach Wettermodell - sogar Spitzenwerte bis zu 35 Grad nicht auszuschließen. Dazu natürlich in den kommenden Tagen mehr. Jetzt wünsche ich Ihnen erst einmal einen guten Start in den heutigen Mittwoch.

Ihr Björn Alexander