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Der TagTrotz Wohnungsnot wird Wohnfläche größer

29.07.2020, 11:40 Uhr
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Ein Wohnungsgesuch im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg. Auch hier ist die Wohnungslage angespannt. (Foto: imago images/Seeliger)

Gerade in Ballungsgebieten ist Wohnraum oft umkämpft und teuer. Doch trotz der Wohnungsnot in vielen Städten leben die Menschen in Deutschland auf immer mehr Raum. Ende vergangenen Jahres waren Wohnungen hierzulande im Schnitt 91,9 Quadratmeter groß und boten den Einwohnern 47 Quadratmeter pro Kopf, teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit sei die Fläche je Wohnung seit 2010 um einen Quadratmeter und je Einwohner um zwei Quadratmeter gewachsen. Auch gegenüber dem Vorjahr 2018 hatten die Menschen etwas mehr Platz, damals waren es 46,7 Quadratmeter pro Kopf. In die Berechnung flossen auch Ein- und Zweifamilienhäuser ein. Laut den Statistikern ist der Wohnungsbestand seit 2010 um fünf Prozent gewachsen, die Fläche des Wohnungsbestandes um mehr als 6 Prozent.

Quelle: ntv.de