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Der TagTrump-Getreue will Bidens Hund töten lassen - Weißes Haus reagiert

07.05.2024, 06:25 Uhr
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Im Präsidentschaftswahlkampf ist Kristi Noem eine Anwärterin auf die Rolle der Vize-Kandidatin für Donald Trump. (Foto: IMAGO/UPI Photo)

Hunde-Debakel ohne Ende für Kristi Noem: Erst hat die republikanische Gouverneurin des US-Bundesstaats South Dakota mit der Erschießung ihres Hundes Cricket geprahlt - nun ruft sie mit Äußerungen über Joe Bidens Schäferhund das Weiße Haus auf den Plan. Die als Donald Trumps potenzielle "Running Mate" (Vize-Kandidatin) gehandelte US-Politikerin ist am Wochenende in einer TV-Sendung auf den Hund des US-Präsidenten angesprochen worden, der zuletzt für negative Schlagzeilen sorgte. Denn "Commander" hat im Weißen Haus so oft Beamte des Secret Service gebissen, dass er im vergangenen Herbst aus der Regierungszentrale verbannt wurde.

Noem sagte über die Vorfälle: "Wie viele Menschen müssen angegriffen und gefährlich verletzt werden, bevor Sie eine Entscheidung über einen Hund treffen und was mit ihm zu tun ist?" Die Moderatorin Margaret Brennan hakte nach und fragte die Republikanerin: "Sagen sie, er sollte erschossen werden?" Die 52-Jährige antwortete, dass der Präsident dafür verantwortlich sei.

Das Weiße Haus nannte die Aussagen Noems "verstörend". Die USA seien ein Land, das Hund liebe, so Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre. Und eine Politikerin spreche darüber, sie zu töten. "Und das ist eine verstörende Äußerung. Ich würde ihr sagen, dass sie vielleicht aufhören sollte, sich selbst ein Loch zu graben." Die erzkonservative Noem hatte vor rund anderthalb Wochen mit einer Passage aus ihrem noch unveröffentlichten Buch für Aufsehen gesorgt. Darin beschreibt sie, wie sie ihre Hündin namens Cricket erschossen habe.

Quelle: ntv.de