Der TagTrump-Sprecherin weicht Fragen zu Gaza-Zwangsumsiedlung aus
Nach den international scharf kritisierten Äußerungen von Donald Trump zur Zukunft des Gazastreifens gibt sich das Weiße Haus einen Tag später zurückhaltender. Sprecherin Karoline Leavitt vermied eine klare Antwort auf die Frage, ob die USA bereit seien, Palästinenser mit Zwang zu vertreiben. Stattdessen betonte sie, Trump wolle "den Gazastreifen für die Palästinenser und alle Menschen in der Region wieder aufbauen". Leavitt bezeichnete das Gebiet als nicht bewohnbares "Abrissgelände". Sie betonte erneut, die Nachbarstaaten Ägypten und Jordanien müssten dafür palästinensische Flüchtlinge "vorübergehend" aufnehmen - ließ aber offen, wie eine Rückkehr der Menschen in ihre Heimat konkret aussehen würde.
Trump hatte zuvor angekündigt, die USA würden Gaza "übernehmen" und in eine "Riviera des Nahen Ostens" verwandeln. Das Problem: Experten warnen vor einem Bruch des Völkerrechts, die UN sprechen von "ethnischer Säuberung" Besonders brisant: Trump schloss einen Militäreinsatz nicht aus. Das Weiße Haus wollte sich dazu jetzt nicht mehr klar äußern.