Der TagTrump macht Druck: "Glaube, dass in Kuba sehr bald etwas passieren wird"
In den letzten Wochen hat US-Präsident Donald Trump bereits mehrfach angedeutet, es könnte zu einem Regierungswechsel in Kuba kommen oder ein Abkommen mit dem sozialistischen Land geschlossen werden. Nun äußert er sich erneut in diese Richtung gehend. "Kuba will auch einen Deal machen, und ich denke, wir werden ziemlich bald entweder einen Deal machen oder tun, was auch immer wir tun müssen", sagt Trump am Sonntag (Ortszeit) vor Journalisten. "Wir werden uns zuerst um den Iran kümmern, bevor wir uns mit Kuba befassen", sagt er. "Ich glaube, dass in Kuba sehr bald etwas passieren wird", fügt der US-Präsident hinzu. Ihm zufolge verhandelt Washington mit Havanna. Die kubanische Regierung bestätigte am Freitag erstmals Gespräche mit Vertretern der USA zur "Lösung von bilateralen Differenzen".
Nach dem Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduros ließ der US-Präsident die Öllieferungen Venezuelas an Kuba unterbinden. Staaten, die Erdöl an den Karibikstaat liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen. Die Ölblockade verschärfte die Wirtschaftskrise in dem Karibikstaat.