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Der TagTrump reist nach Pittsburgh und ist "nicht willkommen"

29.10.2018, 20:15 Uhr
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Ein Mann trauert vor der Synagoge, in der elf Menschen getötet wurden. (Foto: AP)

Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh will US-Präsident Donald Trump morgen dort seine "Unterstützung für die jüdische Gemeinde" zum Ausdruck bringen, wo ein Antisemit am Samstag elf Menschen getötet und sechst weitere verletzt hat. Nur: bei der jüdischen Gemeinde in Pittsburgh ist der Präsident alles andere als willkommen.

In einem offenen Brief an Trump machen die Oberhäupter der jüdischen Gemeinde die Worte und Politik des Präsidenten für eine wachsende weiße nationalistische Bewegung in den USA verantwortlich - deren Gipfel Gewalttaten wie der Anschlag auf die Synagoge seien. Auch solange Trump andere Minderheiten angreife und gefährde, sei er in der Stadt "nicht willkommen".