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Der TagTrump schlägt sich auf ASAP Rockys Seite - und brüskiert Schweden

26.07.2019, 06:34 Uhr

Nach Reality-TV-Star Kim Kardashian und Popsänger Justin Bieber setzt sich nun auch US-Präsident Donald Trump lautstark für den in Schweden inhaftierten US-Rapper ASAP Rocky ein. Trump schrieb auf Twitter: Er sei "sehr enttäuscht" von Ministerpräsident Stefan Löfven wegen dessen Handlungsunfähigkeit. "Schweden hat unsere afroamerikanische Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten im Stich gelassen."

Die schwedische Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag Anklage wegen Körperverletzung gegen ASAP Rocky sowie zwei seiner Begleiter erhoben. Die Gerichtsverhandlung soll bereits am kommenden Dienstag beginnen. Trump hatte wegen des Falls am Wochenende mit Löfven telefoniert. Dieser wies ihn dabei auf die Unabhängigkeit der schwedischen Justiz hin. Doch das mit der unabhängigen Justiz scheint Trump noch immer nicht ganz verstanden zu haben.

Der 30-jährige Rapper war nach einem Auftritt auf dem Stockholmer "Smash"-Festival festgenommen worden, weil er einige Tage zuvor auf offener Straße einen Mann zusammengeschlagen haben soll.

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