Der TagTrump verhöhnt Beyoncé
Na, das ist aber einer neidisch und frustriert. Donald Trump hat sich bei einer Wahlkampfveranstaltung über Beyoncé und deren Unterstützung für Kamala Harris lustig gemacht. Die Sängerin hatte bei einem Auftritt für die Demokratin nicht gesungen. Das kritisierte der ehemalige US-Präsident und behauptete fälschlicherweise sogar, sowohl Beyoncé als auch Harris seien bei der Veranstaltung ausgebuht worden.
Die Künstlerin hatte bei ihrem Auftritt für Harris allerdings erklärt, sie sei gerade eben nicht als Künstlerin, sondern in allererster Linie als eine Mutter vor Ort. Eine Aussage, die Trump nun für seinen Spott nutzte: "Sie hat die Bühne verlassen, ohne einen einzigen Song zu singen", lästert Trump. Harris kann - im Gegensatz zu Trump - auf die Unterstützung zahlreicher hochkarätiger Stars zählen: Neben Beyoncé engagieren sich unter anderem auch Eminem, Bruce Springsteen, Samuel L. Jackson, Tyler Perry und Spike Lee, Barbra Streisand, Donna Karan, Jennifer Aniston, Jon Bon Jovi und unzählige mehr für die Demokratin.
Für Trump ist die Situation hingegen dem Bericht zufolge komplexer. Als ehemaliger TV-Star sehne auch er sich nach der Anerkennung prominenter Kollegen, so die "New York Times". Gleichzeitig nutze er aber auch deren weitgehende Ablehnung, um seine Basis zu mobilisieren. Während die Demokraten die Verehrung von Stars zur Motivation ihrer Anhänger einsetzen, bediene sich Trump der Ablehnung gegenüber der Elite.