Der TagTrump vermeidet Bekenntnis zu Bannon
Steve Bannon gilt vielen als düsterer Strippenzieher im Weißen Haus, dessen von ihm selbst formulierte Mission es ist, den Staat zu zerstören. Manche mutmaßten gar, dass er Präsident Trump steuert, ohne dass der es merkt. Doch nun dreht sich der Wind. Aus dem Nationalen Sicherheitsrat hat der Präsident seinen "Chef-Strategen" schon wieder entfernt, zudem gibt es Berichte, nach denen Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner Bannon ausgebootet hat. Auf eine Frage danach reagierte Trump nun ausweichend. Ein Reporter der "New York Post" fragte ihn, ob er Bannon noch vertraut. "Ich mag Steve, aber bedenken Sie, dass er bis zu einem sehr späten Zeitpunkt nicht in meinem Wahlkampf mitgewirkt hat", so Trump. "Ich hatte bereits all die Senatoren und Gouverneure besiegt, bevor ich Steve kennenlernte. Ich bin mein eigener Stratege und habe auch meine Vorgehensweise nicht verändert, weil ich gegen die verbrecherische Hillary antrat." Da darf man wohl ein bisschen Ärger über die Interpretation heraushören, Trump sei nur die Marionette seines Beraters. Das Weiße Haus bezeichnete indes die Berichte über den Machtkampf als aufgeblasen.