Der TagTrump wird zum Umweltschützer und plant nächstes Bauprojekt
US-Präsident Donald Trump möchte sich auch architektonisch unsterblich machen und plant zahlreiche Veränderungen - etwa einen Triumphbogen oder einen Ballsaal am Weißen Haus. Nun gibt es ein neues Projekt, dem er sich annehmen will: einen festen Helikopterlandeplatz auf dem Gelände südlich des Weißen Hauses, berichtet die "Washington Post". Dabei handelt es sich allerdings nicht um seine eigene Idee. Die Frage werde schon seit vielen Jahren diskutiert.
Hintergrund ist, dass die Hubschrauber des Typs VH-92A Patriot entstehende Hitze nach unten ableiten. Das wiederum würde zur Folge haben, dass der Rasen auf dem Südgelände bei Starts und Landungen verbrannt würde. Hersteller Sikorsky und Sikorskys Muttergesellschaft Lockheed Martin haben jahrelang versucht, eine Lösung zu finden. Bisher ist jedoch keine in Sicht.
Der VH-92A ist seit mehr als einem Jahrzehnt als ständiger Präsidentenhubschrauber vorgesehen. Das Marine Corps erhielt den letzten VH-92A für seine Präsidentenflotte vor fast zwei Jahren zu einem Preis von etwa 4,95 Milliarden Dollar. Das entspricht bei insgesamt 23 Helikoptern der Flotte etwa 215 Millionen Dollar pro Stück. Doch bisher haben sie noch keinen Präsidenten zum und vom South Lawn befördert.
Stattdessen verlassen sich die Verantwortlichen für diese Aufgabe weiterhin auf ältere Marine-One-Modelle, den VH-3D Sea King und den VH-60N White Hawk, die ursprünglich vor drei Jahren ausgemustert werden sollten. Laut Marine Corps wird der Sea King nun voraussichtlich mindestens bis 2026 im Einsatz bleiben, der White Hawk voraussichtlich sogar bis 2030. Es sei denn, Donald Trump lässt das Heli-Pad zeitnah bauen.