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Der TagTrumps Berater-Exodus hält an

18.08.2017, 18:47 Uhr
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Der Gegenwind wird stärker: US-Präsident Donald Trump. (Foto: AP)

Nachdem der US-Präsident Donald Trump nach seiner Reaktion auf rechtsextreme Gewalt in Charlottesville bereits zwei Wirtschaftsräter verloren hat, löst sich das nächste Gremium auf.

  • Nun erklärten die verbleibenden Mitglieder des präsidentiellen Rats der Künste und Geisteswissenschaften ihren Rückzug. Sie verbanden dies mit scharfer Kritik an Trump.

  • "Anders als Ihre Berater im West Wing können wir nicht untätig herumsitzen, ohne gegen Ihre Worte und Handlungen die Stimme zu erheben", heißt es in Brief an den Präsidenten.

  • "Rassismus, Diskriminierung und Hass sind keine amerikanischen Werte", hieß es weiter. "Ihre Werte sind keine amerikanischen Werte. Wir müssen besser sein als das. Wir können besser sein als das. Wenn Ihnen das nicht klar ist, fordern wir Sie zum Rücktritt auf."

  • Der Rat wurde 1982 unter Ronald Reagan gegründet, um den Präsidenten in kulturellen Belangen zu beraten.