Der TagTrumps Vize J.D. Vance blitzt bei Donut-Verkäufern gewaltig ab
Was machen Politikerinnen und Politiker nur zu gern, wenn sie im Wahlkampfmodus sind? Sie inszenieren sich als bodenständige Leute, die nah dran sind am Alltag der normalen Menschen. So einen Auftritt als "volksnahen" Politiker hatte sich wohl auch J.D. Vance vorgestellt bei einem Besuch eines Donut-Ladens im US-Bundesstaat Georgia. Den Ort hat der Republikaner mit Bedacht gewählt, da Georgia einer der Swing States ist, also der Ausgang der Wahl ist dort noch offen. Also rein in den Donut-Laden und mal eine Runde mit den Angestellten plauschen! Die waren nur so gar nicht in Plauderlaune oder gewillt, Statisten in diesem Schauspiel zu sein. "Der Zoo ist in die Stadt gekommen", sagt J. D. Vance, als er am Tresen steht. Ich würde sagen, erster Fehler: Er setzt voraus, dass jeder ihn und seinen "Zoo" kennt. Eine Verkäuferin ist wortkarg und sagt dem 40-Jährigen dann "Ich will nicht gefilmt werden." Deftige Abfuhr. Dann scheint dem Republikaner doch noch wieder einzufallen, wie man ein Gespräch höflich beginnt: Er stellt sich vor. Er versucht zu anderen Angestellten genauso vergeblich einen Draht zu bekommen. Die Atmosphäre kann man durchaus als "cringe" beschreiben. Das US-Medienportal "MeidasTouch" schreibt dazu: "Glauben Sie uns, es ist schlimmer, als Sie denken." Aber schauen Sie sich das gern selbst mal in diesem Zusammenschnitt an: