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Der TagUN: Mehr als 600 Tote bei Flucht übers Mittelmeer seit Jahresbeginn

23.02.2026, 21:36 Uhr

Das sind bedenkliche Zahlen, die die Internationale Organisation für Migration (IOM) heute bekanntgegeben hat: Nach dem Kentern mehrerer Flüchtlingsboote im Mittelmeer gehen die Vereinten Nationen (UN) von mindestens 606 Toten oder Vermissten seit Jahresbeginn aus. Die hohe Zahl der bei der Überquerung verunglückten Migranten mache dies zum "tödlichsten Jahresstart im Mittelmeer" seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 2014, erklärte die IOM. Allein am vergangenen Samstag seien bei einem Schiffbruch vor der griechischen Insel Kreta "mindestens 30 Migranten" als vermisst oder tot gemeldet worden, erklärte ein Sprecher. "Netzwerke des Menschenhandels und Schmuggels beuten weiterhin Migranten im zentralen Mittelmeer aus", erklärte die UN-Organisation weiter. Es sei dringend notwendig, "sichere und regulierte Migrationswege zu entwickeln, um Risiken zu verringern und Leben zu retten". Zwischen 2014 und 2025 starben laut IOM mehr als 33.000 Migrantinnen und Migranten im Mittelmeer oder wurden als vermisst gemeldet.

Quelle: ntv.de