Der Tag

Der TagUS-Behörde ermittelt gegen Nike wegen angeblicher Diskriminierung von Weißen

05.02.2026, 06:59 Uhr

Der US-Regierung sind Programme für Diversität, Gleichstellung und Inklusion (DEI) ein Dorn im Auge – und sie geht mit verschiedenen Mitteln wie Kürzungen, Dekreten und Druck auf Unternehmen und dagegen vor. Nun ermittelt die US-Antidiskriminierungsbehörde EEOC gegen Nike wegen der angeblichen Diskriminierung weißer Mitarbeiter. In einem Gerichtsdokument wirft die Behörde dem Sportartikelhersteller vor, die Herausgabe von Daten über die ethnische Zusammensetzung der Belegschaft sowie Teilnehmerlisten von Förderprogrammen zu verweigern. Die Behörde untersucht nach eigenen Angaben, ob Nike durch seine DEI-Programme gezielt weiße Angestellte und Bewerber diskriminiert hat. Mit der Untersuchung verschärft die Regierung von Präsident Donald Trump ihr Vorgehen gegen DEI-Initiativen in der Wirtschaft. Kritiker solcher Programme behaupten, sie führten zu einer "umgekehrten Diskriminierung" von Weißen und Männern.

Nike spricht von einer "überraschenden und ungewöhnlichen Eskalation". Das Unternehmen kooperiere mit der EEOC und habe ihr Tausende Seiten an Unterlagen zur Verfügung gestellt, teilt der Konzern mit. Man setze sich für faire und rechtmäßige Beschäftigungspraktiken ein und befolge alle geltenden Gesetze, auch solche gegen Diskriminierung. Die eigenen Programme und Praktiken stünden im Einklang mit diesen Verpflichtungen.

Quelle: ntv.de