Promipaar in JerusalemUltraorthodoxe bedecken Kim Kardashian
Alle in Jerusalem wollen die Promifamilie von Kim Kardashian und ihrem Mann Kanye West sehen. Sogar die Medien der ultraorthodoxen Juden in Israel berichten über den Besuch, obwohl Sex-Skandale, Realityshows und profane Rap-Musik - also alles, wofür Kardashian und West bekannt sind - Tabus in ihren Zeitungen und Websites sind. Verboten sind nach ultraorthodoxer Auffassung in der Regel auch Bilder von Frauen. Deshalb verdeckte die Seite "Kikar HaSchabat" einfach Kardashian auf einem Bild mit dem Kassenbon des Essens, zudem Jerusalems Bürgermeister Nil Barkat die Promis eingeladen hatte.
Für Skandale hatte in der Vergangenheit bereits gesorgt, dass ultraorthodoxe Medien weibliche Politiker wie Angela Merkel oder Hillary Clinton einfach wegretuschiert hatten.