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Der TagUmweltminister Schneider kritisiert US-Klimaentscheidung: Geht um Öl- und Gasgeschäfte

13.02.2026, 09:22 Uhr

Bundesumweltminister Carsten Schneider kritisiert den klimapolitischen Kurs der US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Die Entscheidung, eine zentrale Grundlage zur Regulierung von Treibhausgasen aufzuheben, sei ideologisch motiviert, sagt der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Was die US-Administration mache, sei das Gegenteil zu dem Vorgehen in Europa, "weil es ideologisch getrieben ist und vor allen Dingen es darum geht, Geschäfte zusätzlich zu machen über Öl- und Gasverkauf."

Die US-Umweltbehörde EPA will ihre bisherige wissenschaftliche Feststellung zurücknehmen, wonach Treibhausgase eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen. Diese sogenannte "Endangerment Finding" aus dem Jahr 2009 ist die zentrale rechtliche Grundlage dafür, dass CO2 und andere Treibhausgase in den USA nach dem Luftreinhaltegesetz reguliert werden dürfen.

Quelle: ntv.de