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Der TagVan Aken nennt neues Sondervermögen unseriös

10.03.2025, 10:25 Uhr

Linken-Chef Jan van Aken misstraut dem geplanten 500-Milliarden-Sondervermögen und nennt es unseriös. Richtig sei, dass neue Wohnungen gebaut, Brücken und Schulen saniert und Industrieunternehmen unterstützt werden müssen, sagt er im "Frühstart" von ntv. "Das Problem ist doch aber, dass in dem Sondierungspapier (…) all die anderen Sachen, die Rente usw. überhaupt nicht gegenfinanziert sind", kritisiert der Linken-Chef die Pläne von Union und SPD. Daher mutmaßt van Aken, dass die künftige Regierung ohne eine Vermögenssteuer die Mittel bei Rentnern und Bürgergeld-Empfängern "holen" werde. "Das Ganze ist unseriös." Prinzipiell begrüße er das Sondervermögen für Investitionen, sagt van Akten und zeigt sich zugleich skeptisch: "Ich glaube, ohne eine Vermögenssteuer wird die neue Regierung das nicht alles finanzieren können." Kritik an dem Sondervermögen kommt auch von den Grünen und Teilen der CDU.

Quelle: ntv.de