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Der TagVerdächtiger von Idar-Oberstein könnte Waffe von Vater haben

24.09.2021, 16:48 Uhr
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Der Tatverdächtige im Fall der Tötung eines Tankstellenmitarbeiters wegen der Maskenpflicht in Idar-Oberstein könnte einem Bericht zufolge die Waffe vor mehreren Jahren von seinem Vater erhalten haben. Er soll in der Vergangenheit mehrere Waffen besessen haben, darunter auch illegale, wie der Südwestrundfunk berichtete. Mit einer von ihnen soll er versucht haben, seine Frau, die Mutter des Tatverdächtigen Mario N., zu töten.

Im März 2020 habe N.s Vater Suizid begangen. In diesem Zusammenhang soll die Polizei mehrere Waffen beschlagnahmt haben. Wann und wie die Waffe, mit der am Samstag der 20-jährige Tankstellenkassierer erschossen wurde, ihren Besitzer gewechselt haben könnte, sei unklar. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach habe sich nicht äußern wollen. Einem Bericht der "Rhein-Zeitung" zufolge soll die damals 72-jährige Mutter von N. den Angriff schwer verletzt überlebt haben. Ob die im Haus von N. gefundenen Waffen aus dem Bestand des Vaters stammten, sei unklar.

Quelle: ntv.de