Der TagVerfassungsschutz hatte Kontakt zu "Gruppe Freital"
Sieben Männer und eine Frau der "Gruppe Freital" stehen wegen versuchten Mordes vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, eine rechtsterroristische Vereinigung gebildet und mehrere Sprengstoffanschläge vor allem gegen Flüchtlingsunterkünfte verübt zu haben:
Vertreter der sächsischen Staatsregierung räumen nun bei einer Sondersitzung des Landtagsrechtausschusses ein, dass das Landesamt für Verfassungsschutz Kontakt zu einem Mitglied der Gruppe hatte.
"Dass es Kontakt gab, ist ein eingeräumter Fakt", sagt der rechtspolitische Sprecher der Linken, Klaus Bartl. Welcher Qualität der Kontakt gewesen sei, müsse ebenso noch beleuchtet werden wie die Umstände seiner Anbahnung.
Ein Sprecher der Behörde stellt klar, dass man zu keinem Zeitpunkt Informationen über das Wirken der Gruppe aus deren Umfeld gehabt und auch kein Täterwissen erhalten habe.