Der TagVeterinäramt nimmt deutscher Familie Känguru weg

"Nicht ohne mein Känguru" - für Australier vielleicht ein gebräuchlicher Ausspruch, aber in Deutschland? Auch bei uns können die hüpfenden Beuteltiere als Haustiere gehalten werden, sofern sie richtig gehalten werden. Eine Behörde in Niedersachsen hat jetzt einer Familie ihr Känguru weggenommen. Die Familie lebte mehr als drei Jahre mit ihrem "Viggo".
In den vergangenen Monaten hatte das Veterinäramt Celle versucht, sich mit der Familie über die Haltungsbedingungen zu einigen. Vergeblich. Nun seien die letzten Fristen verstrichen, das Känguru sei abgeholt und "artgerecht untergebracht" worden.
Sollte die Familie nachbessern, werde das Amt das Haustier wieder zurückgeben. Die Familie selbst spricht von einer "überfallartigen Aktion".
Der Garten, in dem "Viggo" herumhopste, nach den gesetzlichen Bestimmungen rund 50 Quadratmeter zu klein für ein Rotnackenwallaby ist. Nach Angaben der Familie ist das Gelände etwa 150 Quadratmeter groß.