Der TagViel Kritik für Royal-Satire "The Prince"
Spätestens seit der Netflix-Produktion "The Crown" stehen Serien über das britische Königshaus hoch im Kurs. Seit Kurzem gibt es auch eine animierte Variante "The Prince" beim US-Streamingdienst HBO Max zu sehen. Doch die stößt nicht überall auf Gegenliebe: Die von Gary Janetti entwickelte Satire zeigt die Mitglieder der königlichen Familie nicht gerade von ihrer besten Seite. Dass aber auch Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis, die Kinder von Herzogin Kate und Prinz William, nicht verschont werden, löst einige Kontroversen aus.
In der Sendung "Good Morning Britain" meldete sich etwa die Anwältin Dr. Shola Mos-Shogbamimu zu Wort und kritisierte die satirische Darstellung der jungen Royals: "Kinder sind tabu. Es ist unangebracht und widerspricht unserem kollektiven Verantwortungsbewusstsein, sich über Kinder lustig zu machen. Wir brauchen keine unförmige, erfundene Perspektive einer Karikatur eines Achtjährigen, um die königliche Familie zu persiflieren", fasst sie ihre Meinung in einem Twitter-Post zusammen.
Auch weitere Menschen üben Kritik. "Dass 'The Prince' auf einem Kind basiert, das sich nie dafür entschieden hat, in der Öffentlichkeit zu stehen, ist unverantwortlich und nicht lustig. George, Charlotte und Louis sind in der Grund- und Vorschule. Sie sind unschuldig und sollten tabu sein, genau wie andere berühmte Kinder. Überdenken Sie das oder ich kündige mein Abonnement", richtet sich ein weiterer Nutzer direkt an den Streamingdienst.