Der Tag

Der TagWas heute wichtig wird

10.07.2023, 08:03 Uhr

Die Morgenlage vor meinem Fenster: Es regnet. Yippie! Dem sich direkt auf meinem Auto befindlichen Lindenblütenhonig-artigen Klebefilm könnte das letzte Stündlein geschlagen haben, hoffe ich! Aber ich will nicht meckern, das Wochenende war grandios, und man wusste eigentlich nicht, was man zuerst machen soll: Überall Veranstaltungen! Oder doch Badesee? Oder einfach Couch mit runtergelassener Jalousie? Sie werden es schon genossen haben, das Wochenende, und deswegen jetzt frisch in den Montag. Ich bin ja da ...

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Was steht an?

  • Polen will über 1000 Soldaten an die östliche Grenze zu Belarus verlegen. "Dies ist eine Demonstration unserer Bereitschaft, auf Destabilisierungsversuche an der Grenze unseres Landes zu reagieren", twittert Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak. Hintergrund sind Sorgen, die Aufnahme von Wagner-Söldnern in Belarus könnten die Lage an der Grenze destabilisieren.

  • In den Niederlanden ist der Fahrplan nach dem Platzen der Regierungskoalition noch unklar. Ministerpräsident Mark Rutte traf sich mit König Willem-Alexander zu Gesprächen über eine Übergangsregierung. Es wird erwartet, dass Ruttes Regierung geschäftsführend im Amt bleibt, bis eine neue Regierung gebildet wird. Ruttes Mitte-Rechts-Regierung war am Freitag am Streit über Migrationspolitik zerbrochen.

  • Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich kurz vor dem NATO-Gipfel in dieser Woche für eine frühestmögliche NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ausgesprochen. "Die Ukraine muss und sie wird auch Mitglied der Nato werden – sobald die Bedingungen es zulassen", sagt Christoph Heusgen der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger". Die Ukraine in der jetzigen Phase des Konflikts aufzunehmen, scheide allerdings aus. "Das würde das Bündnis direkt in den Krieg hineinziehen, weil dann nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrages die Beistandsverpflichtung fällig wäre.

  • Die Ampel-Koalition ist im Sonntagstrend laut "Bild am Sonntag" auf den niedrigsten Wert seit ihrem Start gefallen. Die SPD kommt wie in der Vorwoche auf 19 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt auf 13 Prozent. Die FDP bleibt bei sieben Prozent. Damit kommen die Ampel-Parteien nur noch auf 39 Prozent. Die Union kann einen Punkt auf 27 Prozent hinzugewinnen. Die AfD verharrt bei 20 Prozent, die Linke bei 5 Prozent.

  • In Spanien zeichnet sich einer Umfrage zufolge zwei Wochen vor der Parlamentswahl ein Rechtsruck ab. Die konservative Volkspartei (PP) konnte ihren Vorsprung vor der regierenden Arbeiterpartei (PSOE) nach einer Ipsos-Befragung ausbauen. Indes käme die PP nur in einer Koalition mit der rechtsnationalen Vox-Partei auf eine absolute Mehrheit von bis zu 180 Sitzen in dem 350 Mandate zählenden Abgeordnetenhaus. Ein Zusammengehen beider Parteien gilt als wahrscheinlich.

Quelle: ntv.de