Der Tag

Der TagWas heute wichtig wird

14.01.2025, 07:12 Uhr

Ich begrüße Sie an diesem kalten Dienstagmorgen und versuche mal, etwas Wärme zu verbreiten. Die Nachrichtenlage macht es einem allerdings nicht einfach: Bundeskanzler Olaf Scholz und Verbündete beispielsweise beraten heute in Helsinki über den Schutz kritischer Infrastruktur. Im Fokus steht dabei die russische Schattenflotte. Es wird darum gehen, wie man der Bedrohung durch diese Tanker und andere Frachtschiffe mit undurchsichtigen Eigentümerstrukturen begegnen kann. Russland benutzt diese sogenannte Schattenflotte, um Sanktionen etwa beim Öltransport zu umgehen. Und auch an anderen Stellen wird heftig diskutiert und verhandelt, Stichwort Israel-Gaza. Ich wünsche einen möglichst stressfreien Dienstag und begleite die Nachrichtenlage bis zum frühen Nachmittag für Sie.

  • Kurz vor der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump ist ein Deal über eine Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln aus der Gewalt der islamistischen Hamas angeblich zum Greifen nahe.

  • Mitarbeiter der Deutschen Bahn und Beamte der Bundespolizei sind im vergangenen Jahr häufiger Ziel von Straftaten gewesen als in den Jahren zuvor. Demnach wurden bis Ende November vergangenen Jahres insgesamt 2.824 Straftaten zum Nachteil von Beschäftigten der Deutschen Bahn und externer Dienstleister registriert.

  • Mit einem Großaufgebot von Helfern gehen die Behörden in Südkalifornien gegen die verheerenden Brände weiter in die Offensive. Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, kündigte die Mobilisierung von zusätzlich 300 Feuerwehrleuten an. Damit seien jetzt über 15.000 Helfer im Einsatz. Der US-Wetterdienst sagte bis Mittwochabend (Ortszeit) wieder stärkere Winde voraus und warnt vor "extremer" Feuergefahr.

  • Der Volkswagen-Konzern legt seine Verkaufszahlen für das abgelaufene Jahr vor. Nachdem die Marken VW, Audi und Porsche bereits von rückläufigen Auslieferungen berichtet haben, dürfte es auch konzernweit ein spürbares Minus geben. Zulegen konnten dagegen zuletzt vor allem Seat/Cupra, Skoda und Lamborghini.

  • Das Bundesverfassungsgericht urteilt ab 10 Uhr darüber, ob der Deutschen Fußball Liga (DFL) Polizeikosten für sogenannte Hochrisikospiele in Rechnung gestellt werden dürfen. Mit einer Verfassungsbeschwerde hatte sich die DFL als Dachorganisation der 1. und 2. Bundesliga gegen eine entsprechende Regelung aus Bremen an die obersten deutschen Richterinnen und Richter in Karlsruhe gewandt.

  • Jürgen Klopp wird heute als globaler Fußballchef des Getränkekonzerns Red Bull offiziell vorgestellt. Der 57-Jährige hatte sein Amt Anfang des Monats angetreten.

Quelle: ntv.de