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DerTagWasser predigen, Wein trinken- oder einfach: Harry und Meghan

07.12.2022, 12:15 Uhr

Ja, sie bekommen gerade ein paar Preise und sind hier und da gefragt. Da muss man also anreisen. Statt sich nun aber in die Bahn zu setzen oder eine Linienmaschine ("Zu 99 Prozent reise ich per Linienflug", ließ Prinz Harry 2019 noch verlauten), schwingen Harry und Meghan ihre Alabasterkörper in Privatjets, um das - meist amerikanische Volk - mit ihrer langsam schwindenden, aber noch immer irgendwie vorhandenen - royalen Existenz zu beglücken.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat das Ex-Royal Pärchen kurz vor dem Start ihrer Netflix-Skandal-Doku, deren Startschuss-Zeremonien sie "freundlicherweise" in die Zeit der Anwesenheit von Kate und William in den USA legten - eine Auszeichnung erhalten, die für mehrfache Irritationen sorgte. Denn Meghan wurde ausgerechnet für ihre "Zivilcourage" beim Bruch mit dem Königshaus und der Familie ihres Mannes geehrt, mit einem "Ripple of Hope"-Award. Begründung hierfür: "Ich denke, sie haben heldenhaft gehandelt", begeistert sich die Schirmherrin der Gala, Kerry Kennedy, Nichte von John F. Kennedy.

Das Paar schwebte für diese Gelegenheit also im Privatjet zur Preisverleihung ein, obwohl die beiden sich ja immer als Klimaschützer abfeiern lassen oder es zur Not auch selber tun. Freundlicherweise rechnet die "Bild"-Zeitung mal vor, was das so mit sich bringt: Kosten circa 3800 Euro pro Stunde, Kraftstoffverbrauch der "Cessna 680A Citation Latitude": rund 800 Liter pro Stunde. Der CO2-Fußabdruck des Paares lag damit bei zehn Tonnen (pro Strecke) zehnmal höher als in einer Passagiermaschine! Ergo: Klimaschutz und Nachhaltigkeit kann man predigen, man muss sich anscheinend aber nicht selbst dran halten. Wenn man Harry oder Meghan heißt.

Quelle: ntv.de