Der TagWer wird der nächste Papst? Das sagen vier Chatbots

Wer folgt auf den am Ostermontag verstorbenen Papst Franziskus als Oberhaupt der katholischen Kirche? Zu der Frage lassen sich nicht nur Bürgerinnen und Bürger, Vatikan-Insider und die Buchmacher der Wettbüros befragen - sondern inzwischen ja auch Künstliche Intelligenz (KI). Die Nachrichtenagentur AFP hat vier Chatprogramme nach ihren Prognosen befragt. Doch ähnlich wie die Kirchenexperten kämpft auch die KI mit klaren Antworten auf die Frage nach der Papstnachfolge:
Grok von Tech-Milliardär Elon Musk und Googles Chatbot Gemini setzten unter acht diskutierten Kandidaten immerhin auf den gleichen Spitzenkandidaten: den italienischen Kardinal Pietro Parolin. "Auf der Grundlage aktueller Analysen und prominenter Diskussionen kristallisiert sich Kardinal Pietro Parolin als ein starker Anwärter heraus", antwortete Gemini. ChatGPT von OpenAI stellte klar, dass es keine "Kristallkugel" sei, sondern eine Prognose basierend auf "Wahrscheinlichkeiten und den aktuellen Diskussionen und Daten" erstelle. Das KI-Programm favorisierte den philippinischen Kardinal Luis Antonio Tagle als wahrscheinlichsten Nachfolger von Franziskus, da er dem verstorbenen Papst als Fürsprecher der Armen, Migranten und Ausgegrenzten ähnele. Alle befragten Chatprogramme betonten jedoch, dass es nahezu unmöglich sei, das Ergebnis der Papstwahl verlässlich zu prognostizieren. Der Chatbot des französischen Unternehmens Mistral AI überraschte mit seiner Weigerung, sich auf Spekulationen einzulassen: "Ich bin nicht in der Lage, vorherzusagen (...), wer der nächste Papst sein wird", lautete seine Rückmeldung. Da müssen wir wohl doch warten, bis weißer Rauch über dem Vatikan aufsteigt und das Gremium seine supergeheime Entscheidung getroffen hat ...