Der TagWolf steht unter Beobachtung - sein Schicksal hängt in der Schwebe

Die Umweltbehörde Hamburg gibt ein Update zu dem Wolf, der sich kürzlich in eine Hamburger Einkaufspassage verirrte und eine Frau verletzte. Ein Foto zeigt das Tier in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen in Niedersachsen. Das Wildtier habe oberflächliche Verletzungen und Wunden, teilt die Umweltbehörde mit. Es sei tiermedizinisch behandelt und auf Tollwut getestet worden, die Auswertung laufe noch. Was mit dem Wolf geschehen soll, ist noch nicht entschieden. Einem Sprecher des Umweltministeriums in Hannover zufolge kommt es sowohl in Frage, ihn zu töten, als auch, ihn auszuwildern. "Man guckt sich jetzt erstmal an, wie ist der Zustand des Wolfes, lässt ihn zur Ruhe kommen und wird entscheiden, was dann mit ihm passiert", so der Ministeriumssprecher in Hannover.
Die verletzte Frau ist nach dpa-Informationen um die 60 Jahre alt und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Um ihre Privatsphäre zu schützen, macht die Umweltbehörde keine Angaben zum genauen Hergang.