Der TagZeuge widerspricht Amber Heard im Prozess gegen Johnny Depp

Ein Zeuge hat den Aussagen von Schauspielerin Amber Heard im Verleumdungs-Prozess gegen ihren Ex-Mann Johnny Depp widersprochen. Isaac Baruch, ein langjähriger Freund des Hollywood-Stars, sagte gerade vor Gericht aus, er habe Heard einen Tag nach Depps mutmaßlichem Angriff auf seine damalige Frau im Mai 2016 getroffen und keine Gewaltspuren in ihrem Gesicht wahrgenommen.
Sie habe ihm gesagt, dass Depp ein Telefon nach ihr geworfen und sie geschlagen habe. Er habe daraufhin Heards Gesicht betrachtet. "Ich schaue auf ihre Stirn, ich schaue auf die Seite ihres Auges, ich schaue auf ihre Wange, ich schaue auf ihr Kinn, ich schaue auf die andere Seite des Gesichts (...) und ich sehe nichts", so Baruch. Baruch ist ein langjähriger Freund des Schauspielers. Er lebte im gleichen Wohngebäude wie das Paar, Depp zahlte seine Miete und einen Teil seiner sonstigen Ausgaben.
Am Dienstag überzogen sich beide Seiten mit schweren Vorwürfen. Heards Anwältin Elaine Charlson Bredehoft warf Depp vor, unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen immer wieder zu einem gewalttätigen "Monster" geworden zu sein. Depps Anwälte bezeichneten Heards Vorwürfe der häuslichen Gewalt dagegen als "Lüge", die der Karriere des Schauspielers massiv geschadet habe.