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Der TagZugreisender spannt Hängematte in ICE auf, dann wird er ausfällig

02.06.2025, 22:10 Uhr

Nachts gemütlich reisen - das hat ein 57-Jähriger in einem ICE von Hamburg nach München etwas zu ernst genommen. Der Bahnreisende hat sich in einer zwischen den Gepäckablagen gespannten Hängematte schlafen gelegt. Auf Interventionen des Zugpersonals habe der 57-Jährige mit Unverständnis und Beleidigungen reagiert, teilt die Bundespolizei Bremen mit. Den zu Hilfe gerufenen Beamten widersetzte er sich ebenfalls. Die Bundespolizisten legten ihm Handschellen an, um ihn am Bahnhof Uelzen in Niedersachsen aus dem Zug zu bringen.

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Zwischen den Gepäckablagen über den Köpfen der Mitreisenden hängte der 57 Jahre alte Mann seine Hängematte auf. (Foto: picture alliance/dpa)

Laut Bundespolizei befestigte der aus Hamburg stammende Mann die Hängematte in einem der Wagen und ignorierte Bitten der Zugbegleiterin, diese abzunehmen. Auch gegenüber Polizisten zeigte sich der Mann den Angaben zufolge "uneinsichtig", ließ sich aus der Hängematte fallen und sperrte sich "aktiv" gegen weitere Maßnahmen. "Dass dies nicht nur für ihn, sondern auch für andere Reisende gefährlich werden könnte, wollte der Mann aus Hamburg nicht verstehen", teilte die Bundespolizei mit.

Beamte brachten den 57-Jährigen zur Wache. Nachdem er sich beruhigt hatte, durfte er noch in der Nacht wieder gehen. Gegen ihn wird wegen Beleidigung und Widerstands ermittelt.

Quelle: ntv.de