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Der TagZustand von Schwarz-Rot: FDP-Chef Dürr fühlt sich an Endphase der Ampel erinnert

17.11.2025, 18:28 Uhr

Mit dem vielfach kritisierten "D-Day-Papier" hat die FDP vor gut einem Jahr maßgeblich zum Bruch der Ampel-Koalition beigetragen. Was Stimmungslagen innerhalb einer Regierung anbelangt, kennt man sich bei den Liberalen also aus. FDP-Chef Christian Dürr sieht sich (deswegen?) zu einem aktuellen Kommentar rund um den Streit über das geplante Rentenpaket bemüßigt. "Das geht in die falsche Richtung, und zwar komplett", sagte Dürr RTL/ntv. Er verwies darauf, dass selbst Bundeskanzler Friedrich Merz das Vorhaben beim Deutschlandtag der Jungen Union skeptisch beurteilt habe. "Trotzdem will er es durchsetzen - vollkommen unverständlich", so Dürr.

Das Paket belaste die junge Generation und mache die Renten nicht sicherer, "weil die Finanzierung komplett im Nebel steht". Mit Blick auf die Regierungskoalition erinnere Dürr "vieles an die Endphase der Ampel. Ich hatte im Vorfeld nicht gedacht, dass schon nach einem halben Jahr diese Koalition so weit ist, wie die Ampel nach dreieinhalb Jahren war." Autsch.

Quelle: ntv.de