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Der TagGericht stoppt Windrad wegen Störung der Wettervorhersage

07.09.2015, 17:57 Uhr

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Ein Windrad, keine Wettervorhersage oder kein Windrad, eine Wettervorhersage. Das Gericht entschied sich für Option zwei. (Foto: picture alliance / dpa)

Verrückte Geschichte: Wegen einer möglichen Störung der Wettervorhersage hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf den geplanten Bau eines knapp 100 Meter hohen Windrads gestoppt. Hier lesen Sie die Gründe:

  • Die Anlage sollte in Wülfrath bei Wuppertal entstehen. Doch das Windrad könnte das etwa elf Kilometer entfernte Wetterradar des Deutschen Wetterdienstes in Essen stören, entschied das Gericht.

  • Der Rotor der Windenergieanlage verursache sogenannte Störechos, die in der unmittelbaren Umgebung der Anlage die Radarmessungen beeinträchtigen könnten.

  • Das stehe einer Genehmigung entgegen. Der Deutsche Wetterdienst betreibt im Süden von Essen seit etwa 25 Jahren ein Niederschlagsradar; es ist eines von bundesweit 17 solcher Anlagen.

Quelle: ntv.de