Importe

Der Sport-Tag Ironman-Weltmeister sorgt sich um sauberen Sport

Patrick Lange bei seinem Sieg bei der Ironman-WM in Hawaii. Foto: Marco Garcia/AP/dpa/Archivbild

Patrick Lange bei seinem Sieg bei der Ironman-WM in Hawaii.

(Foto: Marco Garcia/AP/dpa/Archivbild)

Der zweimalige Ironman-Weltmeister Patrick Lange sorgt sich in Zeiten der weltweiten Corona-Krise auch um den sauberen Sport. "Mich würde mal interessieren, wie es mit den Dopingkontrollen weitergeht? Die Grenzen werden geschlossen, wir werden sozial isoliert. Ich habe auch Angst, dass schwarzen Schafen jetzt Tür und Tor geöffnet ist", sagte der 33 Jahre alte Hesse in einem Interview der "Frankfurter Rundschau". Das sei zwar ein sportspezifisches Problem, aber ansprechen wolle er es: Denn auch die Kontrolleure könnten nicht reisen. Auch in Deutschland hat die Pandemie des Virus Sars-CoV-2 Auswirkungen auf das Kontrollsystem der Nationalen Anti-Doping-Agentur. Durch Verschiebungen und Absagen vieler Sportereignisse fallen beispielsweise die Wettkampftests weg. Und das Trainings-Kontrollsystem wurde reduziert.

In Österreich, wo der gebürtige Bad Wildunger Lange sein einiger Zeit lebt (Salzburg), gibt es ebenfalls Einschränkungen: "Das Dopingkontrollprogramm wurde deutlich heruntergefahren und fokussiert auf hohes Dopingrisiko beziehungsweise entsprechende Verdachtslagen." Langes Befürchtung: "Es könnte Sportler geben, die sich diese Situation mit Betrug zunutze machen könnten. Ich habe mir kürzlich beim Radfahren vorgestellt, dass der komplette Leistungssport gerade ohne Kontrollen dasteht."

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.