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Der Sport-TagPolizei sucht Verfasser von antisemitischem Hass-Tweet

11.03.2019, 15:15 Uhr
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Platzverweis: Ingolstadts Almog Cohen sieht in der 65. Minute glatt Rot. (Foto: www.imago-images.de)

Die Berliner Polizei sucht weiter nach dem Urheber eines antisemitischen Hass-Tweets. Ingolstadts Mittelfeldspieler Almog Cohen war nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Union Berlin (0:2) via Twitter massiv beleidigt worden.

  • Der jüdische Fußballprofi war während der zweiten Halbzeit des Zweitliga-Spiels mit der Nachricht attackiert worden. Cohen hatte nach einer Tätlichkeit einen Platzverweis erhalten.

  • Der Staatsschutz ermittle derzeit, teilte die Polizei mit. Weitere Details oder ein Zwischenergebnis könnten aktuell nicht genannt werden.

  • Beide Vereine hatten sich klar hinter Cohen gestellt und den Hass-Tweet verurteilt. Der DFB forderte darüber hinaus Konsequenzen für den Verfasser der Nachricht.

  • Das DFB-Sportgericht teilte heute mit, dass Cohen für ein Spiel gesperrt ist.