Der Sport-TagWeitere Verbände wenden sich von Infantino ab - sogar Schweiz zögert
Nach Wales und England haben auch die Fußballverbände Serbiens und Finnlands ihre Unterstützung für die Wiederwahl des angeschlagenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino zurückgezogen. Infantinos Plan, Teile der kommerziellen Rechte der Weltmeisterschaften an private Investoren zu veräußern, hätten "die Reputation und die Glaubwürdigkeit sowohl der FIFA als auch ihres Präsidenten ernsthaft beschädigt", hieß es vom serbischen Verband.
Der Schweizer Verband rang sich indes zu einem diplomatischen Statement durch, ohne Eidgenosse Infantino allerdings klar zu unterstützen. Stattdessen bitten die Schweizer um "ein weiteres persönliches Gespräch mit dem FIFA-Präsidenten". Man werde "die Entwicklungen rund um die FIFA" bis zur Wahl der Führungsspitze im März 2027 weiterhin aufmerksam verfolgen.