Der TagWeltkriegsmunition aus Meeren heben: Länder investieren 100 Millionen Euro
Die Bergung von Munitionsaltlasten aus dem Meer muss aus Sicht von Schleswig-Holstein zu einer gemeinsamen Generationenaufgabe für alle Bundesländer werden. Ein entsprechender Antrag soll bei der Umweltministerkonferenz im niedersächsischen Goslar beraten werden. "In unseren Meeren rosten die Schlickgranaten seit Jahrzehnten vor sich hin und es wird Zeit, dass wir uns gemeinsam dieser Herausforderung stellen", teilte Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt mit. Auf dem Grund von Nord- und Ostsee liegen schätzungsweise 1,6 Millionen Tonnen Weltkriegsmunition, die zunehmend verrottet. Austretende Stoffe drohen die Umwelt zu gefährden. Schleswig-Holsteins Umweltminister Goldschmidt erklärte, mit den eingeplanten 100 Millionen Euro im kommenden Haushalt mache der Bund einen entscheidenden Schritt nach vorne.