Essen und Trinken

Kräuter-Seitling à la Abt Safranrisotto - der Brei, der glücklich macht

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Wie immer kommt es bei den Zutaten darauf an, dass sie frisch und nahrhaft sind.

(Foto: imago/Photocase)

Wir essen Gans, Klöße, Grünkohl, wir schielen nach Amerika und sind neidisch auf den dicken Thanksgiving-Truthahn, bald schon backen wir Kekse und überhaupt sind wir ganz schön verwöhnt in diesen Zeiten. Da muss mal wieder etwas Einfacheres her.

Immer nur Gans, Ente oder andere vorweihnachtliche Rezepte  könnten direkt ein wenig eintönig werden, oder? Deshalb kocht uns Annette Abt dieses Wochenende mal wieder etwas, das etwas unabhängiger vom Kalender ist, ein Risotto. Aber ein ganz spezielles, mit Safran und Seitling. Der Kräuter-Seitling , meist der Braune, zeichnet sich durch ein zartes Aroma aus und besitzt ein festes, dickes Fleisch - das ihn ideal zum Fleischersatz macht. Viele erinnert er an Steinpilze, und so ein Kräuter-Seitling kann ganz schön groß werden. In ein Risotto also passt er hervorragend. Und Safran? Safran soll eine stimmungsaufhellende Wirkung haben - und da wir ja auf die Zielgerade zur Wintersonnenwende einlaufen, können wir von dem gelben Gewürz gar nicht genug bekommen. Deshalb gibt es an dieser Stelle heute:

Safranrisotto mit gebratenen Kräuter-Seitlingen und gehobeltem Pecorinokäse, dazu kleiner Feldsalat mit frischer Mango und gerösteten Pinienkernen

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Für 4 Personen

Zubereitung Risotto

Zutaten

Risotto

300 Gr Canaroli - oder Arbori - Risotto

2 kl Schalotten

ca. 1,5 Liter Gemüsebrühe (am besten hausgemacht)

2 El Butter

100 ml Weißwein

1 El Safranfäden

100 Gr Pecorinokäse

400 Gr Kräuter-Seitlinge

2 EL Olivenöl

Salat

200 Gr Feldsalat

Saft einer halben Zitrone

3 El Kürbiskernöl

1 reife Mango

0,5 Tl Zucker

Salz Pfeffer

30 Gr Pinienkerne

Schalotten in kleine Würfel schneiden und in der Butter anbraten, den Reis ungekocht dazugeben und gut mit der Butter und den Zwiebeln verrühren und ein wenig anrösten. Mit Weißwein ablöschen und den Safran dazugeben.

Temperatur ein wenig erhöhen und die Gemüsebrühe nach und nach dazugeben. Immer die Brühe im Reis verkochen lassen und dann wieder Brühe dazugeben, dabei ständig rühren und darauf achten, dass keine Körner am Boden kleben bleiben.

Nach ca 15 - 18 Minuten Temperatur wieder runterdrehen, die kalte Butter und den gehobelten Pecorinokäse dazugeben (ein wenig übrig lassen für die Dekoration der Teller). Alles gut unterheben und verrühren.

Kräuter-Seitlinge in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl bissfest anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Guten Appetit!

(Foto: imago images / Westend61)

Kurz vor Ende der Garzeit des Risotto die Pilze dazugeben. In einem tiefen Teller anrichten, gehobelten Peccorinokäse darübergeben sowie frisch gemahlenen Pfeffer.

Zubereitung Feldsalat

Feldsalat waschen und trocken schleudern. Pinienkerne ohne Fett ca. 3 Minuten anrösten. Mango schälen und in feine Scheiben schneiden. Kürbiskernöl, Zitronensaft und Zucker zu einer Vinaigrette verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat auf Teller anrichten mit Mangofilets und Pinienkernen dekorieren, Vinaigrette dazugeben und zum Risotto reichen.

Das Risotto schmeckt am nächsten Tag noch ein bisschen besser - nur den Salat gern wieder neu anrichten. Und weil wir schon so schön mit Weißwein abgelöscht haben, gönnen wir uns ein Glas Chardonnay oder einen grünen Veltliner zum Essen. Wohl bekommt's!

Quelle: n-tv.de