Essen und Trinken

Keine Milchmädchenrechnung Schluss mit hängenden Mundwinkeln!

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Schnell, gesund und lecker: Der Stremellachs auf einem Paprikagemüsebett steht in 30 Minuten auf dem Tisch.

(Foto: ©Hubertus Schüler)

Keine Rücken- oder Kopfschmerzen mehr. Nicht ständig müde und mit der Verdauung klappt's auch wieder. Und nebenbei prima abgenommen. Gibt's nicht? Doch, mit der Doc Fleck Methode für Alltagshelden.

Zu den besten Sätzen, die ich je über das Schlankwerden und Schlankbleiben gelesen habe, gehören jene von Dr. med. Anne Fleck: "Dem Irrglauben, dass Schlanksein besonders gesund sei, rennen Menschen Tag für Tag an zahllosen Ecken dieser Welt mit hängenden Mundwinkeln hinterher. Die Sklaverei des Gedankens ans Schlankwerden um jeden Preis hält sie fest im Würgegriff." Was nun absolut nicht heißt, dass Dicksein gesünder ist, beileibe nicht! Doch beim Erkennen des Problems haben es die offensichtlich Dicken ein bisschen leichter, denn ihr Problem ist sichtbar. Allerdings sind 40 Prozent der äußerlich schlanken Menschen inwendig fett, und damit genauso ungesund zu dick wie die sichtbaren Dicken. Sie alle eint: Sie sind in gesundheitlicher Gefahr. Das Damoklesschwert von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes, Fettleber, Krebs und Demenz schwebt über ihnen. Das fette Problem der dünnen Dicken: Sie ahnen nichts davon; sie segeln schlichtweg komplett unter dem Radar des Gesundheitssystems.

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Die Ärztin Dr. Anne Fleck engagiert sich seit vielen Jahren für ein gesundes, bewusstes und genussvolles Leben.

(Foto: ©Justyna Schwertner)

Dr. Fleck kämpft seit Jahren für ein echtes Gesundheitssystem, "das den Menschen gesund erhält und nicht Symptome glatt bügelt". Sie gilt in Deutschland als Pionierin für moderne Präventiv- und Ernährungsmedizin und ist international längst anerkannte Expertin auf diesem Gebiet. Als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie kombiniert sie modernste Spitzenmedizin mit Zuwendung und Naturheilkunde. Falls Sie schon von ihr und ihrer unschlagbaren ganzheitlichen Heilmethode gehört haben, zum Beispiel in der NDR-Sendung "Die Ernährungs-Docs", oder mit Hilfe ihres Bestsellers "Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode" Ihre Gesundheit nachhaltig verbessern konnten, dann trage ich jetzt hier halt Eulen nach Athen. Sei’s drum, aber auf Gutes kann man ja nicht oft genug hinweisen, nicht wahr? Außerdem: Doc Fleck hat nachgelegt...

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Die eingangs zitierten Sätze stammen aus ihrem neuesten Buch, das auf ihrem Schlank!-Bestseller aufbaut und ihre Methode noch einfacher in den Alltag integrieren lässt. Vor allem Menschen, die Tag für Tag arbeiten und für die Zeit ein kostbares Gut ist, erhalten hier neue Impulse. "Schlank! für Berufstätige" ist wieder im Becker Joest Volk Verlag erschienen. Die gebundene Ausgabe hat 208 Seiten. Die Gerichte hat in bewährter und Appetit machender Anschaulichkeit Hubertus Schüler vor die Linse genommen. Die besondere Eignung der wunderbaren Rezepte für den Alltag wurde von der Kochbuchautorin, Gewürzexpertin und Low-Carb-Spezialistin Bettina Matthaei optimiert.

"Ich bin ein neuer Mensch!"

Eine Ernährung nach Doc Fleck lässt nicht nur entzündliche Fettdepots schmelzen, sondern führt gleichzeitig zur Darmsanierung, stoppt Zuckersucht und Heißhungerattacken und füllt wichtige Nährstoffdepots auf. Um die Prozesse im Körper zu begreifen und Einsichten zu gewinnen, ist Wissen unerlässlich; das wird von Anne Fleck anschaulich und einprägsam vermittelt, so offen und ehrlich und frei von der Leber weg, dass Sie glattweg Ihren inneren Schweinehund niesen hören. Sie räumt mit der fatalen Milchmädchenrechnung auf, dass alles okay sei, wenn nur die Kalorienbilanz passt oder damit, dass Fett per se ungesund ist. Sie zeigt auf, dass Sitzen das neue Rauchen ist und wie Sie zu mehr Bewegung kommen, warum es sich lohnt, den Darm zu sanieren und das Gleichgewicht der Darmbakterien umzuprogrammieren. Und das alles nicht als langweiliger Vortrag, sondern so knackig, wie wir wieder werden sollen, äh... wollen.

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WIE das auch im alltäglichen Berufsleben gelingt – darum geht es in Anne Flecks neuem Buch. Die praktischen Anleitungen sind bewusst auf die notwendige Länge begrenzt – damit Ihre Zeit nicht über Gebühr strapaziert wird. Deshalb geht dieses Buch weniger in die Tiefe als "Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode"; es ist sozusagen eine schlanke Ausgabe des Bestsellers. Gesundes Essen ist keine aufwendige Zeitfresser-Mahlzeit und muss nicht mit exotischen Superfoods aufgebrezelt werden, schreibt Dr. Fleck. Wenn einem nach einem anstrengenden und langen Arbeitstag abends die Zunge aus dem Hals hängt, freue man sich, wenn es auch mal schnell und gesund geht. "Es braucht definitiv keine endlosen, von Hektik und seltsamem Ehrgeiz zerfressenen Kochevents im eigenen Haushalt, um gesund schlank zu werden." 13 Männer und Frauen im Alter von 36 bis 63 Jahren berichten über Erkenntnisse und Erfolge: Linderung und Verbesserung von Beschwerden wie Bluthochdruck, Diabetes, Schlafstörungen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Arthrose, Müdigkeit, Migräne- und Infektanfälligkeit, geringe Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, Kopfschmerzen, Depressionen, Fettleber, erhöhtes Cholesterin, Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen, Heißhungerattacken und natürlich auch Gewichtsverlust. "Vorher hatte ich mich jahrelang dick gehungert", heißt es an einer Stelle. Oder: "... ich bin ein neuer Mensch. Gesund und glücklich! So sollte das Buch heißen. Schlank ist der positive Nebeneffekt." Der Erfolg ist keinem in den Schoß gefallen. Am schwersten fiel wohl der Zuckerverzicht.

Keine freudlosen, fettarmen Knabbereien

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Beim Avocado-Rucola-Salat heizt Chili so richtig ein.

(Foto: ©Hubertus Schüler)

Die Rezepte sind wie immer nach dem neuesten Stand der Ernährungswissenschaft entwickelt worden. Auch sehr wichtig: Sie können den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben angepasst werden. Damit wird das allseits verbreitete Gießkannenprinzip umgangen, denn rabiate Kahlschlag-Empfehlungen, die für alle gelten, führen nicht zum Erfolg. "Jeder Mensch ist anders, isst anders", schreibt Anne Fleck. Apropos Kahlschlag: Es geht keineswegs um Verzicht, nicht um Entweder-Oder, Alles-oder-nichts oder Perfektionismus. Im Gegenteil! Gesundheit und Genuss schließen sich nicht aus. Jeder Mensch kann seine Gesundheit durch eine moderne Ernährungsumstellung und schrittweisen Änderung des Lebensstils behutsam selbst steuern, Lebenslust und Experimentierfreude gewinnen. "Unser kleines Leben ist zu kurz für freudlose fettarme Knabbereien", appelliert Dr. Fleck. Sie wünscht sich, dass wir uns mit Genuss durch dieses Rezeptbuch kochen "und schon bald mit viel neuer körperlicher und geistiger Energie knackig um die Ecke biegen".

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Aus einem Bund Suppengrün lässt sich Doc Flecks Fastensuppe sehr schnell herstellen.

(Foto: ©Hubertus Schüler)

Der Weg zum neuen Leben ist in drei Phasen skizziert. Dazu gibt es viele Tipps und Erklärungen, was im Körper geschieht und welche Symptome man spürt, wie man den schwierigen Start zur Veränderung schafft; es gibt Lebensmittellisten, Beispieltage und natürlich die entsprechenden Rezepte. Für Schichtarbeiter sind ein paar extra Ratschläge dabei. In Phase 1 wird der Körper umgestellt und das heißt vor allem: Raus aus der Sucht nach Zucker und Kohlenhydraten. In Phase 2 können täglich 80 g Kohlenhydrate hinzukommen und bei genügend Selbstbewusstsein lassen sich ein, zwei Fastentage pro Woche als Booster einschalten. Phase 3, das ist "die Zeit danach", wobei das Danach für den einen nach drei oder sechs Monaten, für den anderen erst nach einem oder zwei Jahren einsetzt – nichts ist unmöglich. Generell gilt: Weiterhin keine Kohlenhydratorgien, viel Gemüse, ausreichend gute Fette, moderate Mengen Eiweiß - und Bewegung. 

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Exotische Gewürze geben dem Süßkartoffel-Fisch-Curry den richtigen Touch.

(Foto: ©Hubertus Schüler)

Die Rezepte sind für 2 Personen geeignet. Angegeben werden Zubereitungszeiten sowie die Zahlen für Kalorien, Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Icons sorgen für die Kennzeichnung: To go oder perfekt fürs Büro; Vegetarisch; Vegan; Gut vorzubereiten; Glutenfrei, Laktosefrei; Easy. Die Rezepte sind unterteilt in Frühstück, Suppen, Salate, Snacks, Hauptgerichte mit Fleisch, vegetarisch oder mit Fisch/Meeresfrüchten. Bei Phase 2 kommt noch Dessert hinzu. Außerdem gibt es Bonusrezepte und welche für den Fastentag. Aus Dr. Flecks Kochbuch für alle, die wenig Zeit haben nun drei Rezepte:

Avocado-Rucola-Salat mit Feta, Chili und Blaubeeren/Phase 1

Zubereitungszeit 20 Minuten/Glutenfrei; Easy; Vegan
Pro Person 465 kcal, EW 10 g, F 45 g, KH 5 g

Zutaten (2 Personen):

75 g Rucola (geputzt 60 g)
1 große Avocado (150 g Fruchtfleisch)
15 ml Limettensaft (3 TL)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 g Feta (48 % Fett)
30 ml Olivenöl (6 TL)
100 g Blaubeeren
1 frische rote Chilischote (geputzt 15 g)

Zubereitung:

Den Rucola putzen und die Stängel abknipsen. Gründlich waschen, trocken schleudern und auf zwei Teller verteilen.

Avocado halbieren, entkernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und in Spalten schneiden. Avocadospalten auf dem Rucola anrichten, sofort mit dem Limettensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Feta zerbröseln und darauf verteilen. Dann das Öl darüberträufeln. Blaubeeren waschen, trocken tupfen und über den Salat geben.

Die Chilischote längs halbieren, entkernen, abspülen und in feine Streifen schneiden. Über den Avocado-Rucola-Salat streuen und servieren.

Vegane Variante
Für eine vegane Variante den Feta durch 50 g grob gehackte Cashewkerne ersetzen. Nach Belieben die Cashewkerne vorher in einer Pfanne ohne Fettzugabe anrösten.
Die Nährwerte betragen dann pro Person: 474 kcal, EW 7 g, F 44 g, KH 12 g.

Süßkartoffel-Fisch-Curry mit Zitronengras/Phase 2

Zubereitungszeit 35 Minuten/Glutenfrei
Pro Person 568 kcal, EW 31 g, F 37 g, KH 27 g

Zutaten (2 Personen):

2 rote Paprikaschoten (insg. 350 g, geschält und geputzt 200 g)
½ großer Brokkoli (300 g, geputzt 200 g Brokkoliröschen)
1 kleine Süßkartoffel (200 g, geschält 150 g)
1 frische große rote Chilischote (geputzt 20 g)
1 Stängel Zitronengras (geputzt 15 g)
1 kleines Bund Koriandergrün (Stängel und Blätter 15 g)
250 g Seelachsfilet
25 g Kokosöl (5 TL)
100 ml Kokosmilch (70–90 % Kokosnussanteil)
150–200 ml Gemüsebrühe
½ TL Delikatess-Paprikapulver
1–2 Prisen gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
1–2 Prisen Currypulver
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 g Doppelrahmfrischkäse
Außerdem
Wok

Zubereitung:

Die Paprikaschoten schälen, halbieren, entkernen, abspülen und 2 cm groß würfeln. Den Brokkoli in kleine Röschen teilen, abbrausen und abtropfen lassen. Die Süßkartoffel schälen und 1,5 cm groß würfeln. Die Chilischote längs  halbieren, entkernen, abspülen und hacken.

Vom Zitronengras die äußeren harten Hüllen entfernen und den unteren Teil auf einer scharfen Reibe zerkleinern. Koriandergrün abbrausen und trocken tupfen, dann die Stängel fein hacken, die Blätter ganz lassen. Das Seelachsfilet kalt abspülen, trocken tupfen und 2–3 cm groß würfeln.

Das Kokosöl in einem Wok erhitzen und die Paprika darin bei mittlerer bis hoher Hitze unter Rühren 2 Minuten braten. Brokkoli und Süßkartoffel zugeben und 1 Minute rührbraten. Kokosmilch und 150 ml Brühe angießen und aufkochen. Das Zitronengras zufügen, den Deckel aufsetzen und bei knapp mittlerer Hitze 4 Minuten köcheln lassen.

Gehackte Korianderstängel, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Currypulver dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Frischkäse einrühren und, falls nötig, die restliche Brühe zugießen. Die Fischwürfel auf das Curry legen, leicht eindrücken und 2–3 Minuten gar ziehen lassen.

Das Süßkartoffel-Fisch-Curry auf zwei Schalen verteilen, mit Chili und Korianderblättern bestreuen und sofort servieren.

Doc Flecks Suppengrün-Fastensuppe/Fastentag

Zubereitungszeit 20 Minuten plus 15 Minuten Garzeit/To go oder perfekt fürs Büro; Vegan; Gut vorzubereiten;Glutenfrei;Laktosefrei;Easy
Pro Person 200 kcal, EW 10 g, F 10 g, KH 17 g

Zutaten (2 Personen):

2 Porreestangen (insg. ca. 400 g, geputzt 250 g)
1 Stück Knollensellerie (geputzt 250 g)
1–2 Karotten (insg. 180 g, geschält 150 g)
1–2 Petersilienwurzeln (geschält 100 g)
½ Bund glatte Petersilie (20 g Blätter und Stiele)
1 Stück Ingwerwurzel (geschält 10 g)
1 Schalotte (geschält 30 g)
15 g Kokosöl (3 TL)
10 g Tomatenmark (2 TL)
1,2 l Gemüsebrühe
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die Porreestangen putzen und sehr gründlich waschen. Längs halbieren, dann quer in knapp 1 cm breite Streifen schneiden. Sellerie, Karotten und Petersilienwurzeln schälen, abspülen und knapp 1 cm groß würfeln (siehe auch Tipp). Die Petersilie abbrausen und trocken tupfen, Stiele und Blätter separat hacken. Ingwer und Schalotte schälen und sehr fein würfeln.

Das Kokosöl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Ingwer und Petersilienstiele zugeben und kurz mitdünsten. Das Tomatenmark hinzufügen und anrösten, dann mit der Brühe ablöschen. Den Porree mit dem gewürfelten Gemüse zugeben, aufkochen, den Deckel aufsetzen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest gar ist.

Die Suppengrün-Fastensuppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, in zwei Schalen füllen und mit den gehackten Petersilienblättern bestreut servieren.

Tipp: Alternativ zum Würfeln können Sie Sellerie und Karotten auch zu dünnen Gemüsenudeln verarbeiten, in kurze Stücke schneiden und in die Suppe geben.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Heidi Driesner.

Quelle: n-tv.de

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