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So techt Deutschland Teufel geht offline in die Zukunft

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(Foto: Teufel Lautsprecher GmbH)

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Köln war Nummer sechs. Gemeint ist der sechste Store, den Teufel eröffnet hat. Der Mittelständler verabschiedet sich vom reinen Digitalangebot und widmet sich dem klassischen Ladengeschäft mit Produkten zum Anfassen. Teufel habe gelernt "wie fantastisch es ist, diese Nähe zum Kunden haben", erzählt Sascha Mallah. Er ist seit 2016 Co- Geschäftsführer bei Teufel. Bislang geht das Konzept "Analogisierung" auf, auch durch Humor: Wer im Laden einen etwas größer geratenen Lautsprecher kauft, kann sich eine Sackkarre leihen, um die Beute ins Auto zu bringen. "Die Karre ist natürlich gebrandet", lacht Mallah.

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Teufel gibt es seit 1979. Seit 2016 teilt sich Sascha Mallah die Geschäftsführung mit Joachim Wimmers.

(Foto: Lautsprecher Teufel GmbH)

Bis 2021 will das Unternehmen insgesamt zwölf Stores eröffnen, aber bei aller Euphorie ist klar: Ladengeschäfte sind ein teures Unterfangen. Möglich macht die Offline-Expansion ein französischer Investor. Naxicap Partners hat Teufel im vergangenen Jahr übernommen und unterstützt die Strategie, denn Mallah glaubt: "Die Innenstädte sterben gar nicht aus, sie verändern sich." Wenn eine Marke, die sonst nur online zu haben sei, auf einmal in einem Store anzuschauen ist, sei es für Kunden ein Grund mal wieder in die Fußgängerzone zu gehen.

An die Umsätze aus dem Onlinehandel werden die stationären Geschäfte nicht herankommen, da macht sich auch Mallah keine Illusionen. Deswegen heißt es: Produktpalette erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. Frauen zum Beispiel. Aber keine Sorge, pinke Lautsprecher werde es nicht geben.

Zwar hat Teufel inzwischen einen französischen Eigentümer, das Unternehmen stehe dennoch zu Deutschland. "Allerdings hat man in vielen Bereichen gar keine Möglichkeit mehr, allumfassend zu arbeiten, weil viele Bereiche in Deutschland gar nicht mehr existieren", sagt Mallah. Was er damit meint, erzählt er in "So techt Deutschland".

So techt Deutschland

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Quelle: n-tv.de, chr